Wenn der Mond das Licht der Sonne berührt, hält die Erde für einen magischen Augenblick den Atem an.
Ein solches astronomisches Ereignis wie die gestrige Sonnenfinsternis bietet einen seltenen und faszinierenden Rahmen für besondere Bilder. Mein ursprünglicher Plan war eigentlich ganz anders: Ich wollte hoch in die Berge fahren, um das Spektakel aus der Höhe mit freier Sicht zu fotografieren. Doch der Blick auf die Wetterprognose machte mir einen Strich durch die Rechnung, weshalb ich den Plan am Morgen kurzfristig verworfen habe.
Nach langer Recherche und dem Durchrechnen der verschiedenen Kompasszahlen sowie Sonnenstände mithilfe von KI wurde mir klar, dass dieser Spot perfekt passen könnte. Statt der weiten Anreise entschied ich mich daher für einen Ort, den ich sehr gut kenne, einen markanten Baum ganz in der Nähe meines Elternhauses. Und der Plan ging tatsächlich auf: Der Standort war ideal gewählt und die Sonne ging exakt an dem berechneten Punkt unter.
Und was soll ich sagen? Es hat sich absolut gelohnt. Manchmal passt einfach alles perfekt zusammen – die Vorbereitung, das Licht, das Motiv und die Stimmung. Es war ein wunderbares Erlebnis, dieses seltene Naturschauspiel so entspannt und direkt vor der Haustür beobachten und mit der Kamera festhalten zu können.
Canon EOS R5 | Canon EF 400mm f/2.8L IS II USM | Stativ
400mm | f/11 | 1/1000 Sek. | ISO 100